Freitag, 8. Februar 2013

Inarizushi bzw. Aburaage

Hallöchen (:
Da dieses Rezept gewünscht wurde, hab ich es auch als erstes ausprobiert ^-^ Zur Erklärung: Inarizushi sind frittierte Tofutaschen (Aburaage) mit Reis befüllt. In den Büchern/Anleitungen sah es so lecker aus... aber so hinbekommen hab ich es irgendwie nicht. Ich kam, um ehrlich zu sein, nicht mal bis zum befüllen, es scheiterte schon an den Taschen ^-^"
Aber da sich ja das Rezept gewünscht wurde, schreibe ich trotzdem mal darüber. Es würde mich echt freuen, wenn ihr es mal ausprobieren und dann hier kommentieren würdet, wie es bei euch gelaufen ist, weil mich doch interessiert, ob ihr vielleicht noch andere Methoden kennt. Dann mache ich es beim nächsten Mal vielleicht auch richtig  ^_-

(So sollten die Inarizushi übrigens fertig aussehen ^-^")

Nebenbei bemerkt: Ich hatte drei "Hauptquellen", von denen ich mir die Anleitung zusammengebastelt habe. Das wären:
                  1. "Yumm Yumm Bento Box" (Buch)
                  2. der Bento-Lunch-Blog
                  3. Nekobento.com
Schaut euch die Rezepte am Besten auch mal an, wenn ihr das Nachkochen wollt.

Fangen wir mit den Aburaage an.
Die Taschen kann man auch kaufen, allerdings gibt es hier in der Nähe keinen Asialaden, deshalb musste ich sie selbst machen. Die Zutaten dafür waren überall gleich:
- ein Block Tofu
- Öl zum frittieren
- ein (wirklich sehr!) dünnes und scharfes Küchenmesser (das wir übrigens nicht hatten, was ein Grund für den Fail sein könnte...)
- viel Küchenpapier, ein Küchentuch und Plastikfolie

Die ersten beiden Schritte variieren und die Reihenfolge ist egal. Ich habe es so und so gelesen, und bei beiden ist es was geworden ^_-

1. Den Tofu und gleichmäßige, dünne Scheiben schneiden (7 - 10 mm). Achtet darauf, dass die Oberfläche glatt und gerade ist!

2. Sehr wichtig: der Tofu muss abtropfen, die Scheiben sollten so trocken wie möglich sein! Legt ihn auf das Tuch und breitet Küchenpapier darüber auf, dann stellt am besten ein Brett darauf (damit sich das Gewicht ordentlich verteilt) und dann eine Schüssel, so um die 2kg, damit das Wasser herausgedrückt wird.
Jetzt wird's tricky: das Ganze solltet ihr jetzt einige Zeit stehen lassen, von Angaben von 30 min (nekobento) über 2 h (Bento-Lunch-Blog) bis 6 h (Yumm Yumm Bento Box) war alles dabei. Ich hab es fast 3 h stehen lassen, das sollte reichen. Allerdings solltet ihr den Tofu danach nochmal per Hand mit Küchentüchern ausdrücken. Ihr werden überrascht sein, wie viel Wasser da noch rauskomt!

3. Zum Frittieren gebt ihr Öl in die Pfanne und erhitzt es auf höchster Stufe. Wenn ihr einen Zahnstocher hineinhaltet und kleine Bläschen aufsteigen, ist die Temperatur genau richtig. Wenn es qualmt ist es zu heiß. Dreht den Knopf dann wieder auf kleine/mittlere Hitze.

4. Legt 2 - 4 Tofuscheiben für ca. 6 min in das Öl. Wenn sie schön knusprig und goldgelb sind, nehmt ihr sie raus und lasst sie abtropfen. Währenddessen frittiert ihr die anderen. Wenn diese dann wiederum fertig sind, fangt ihr wieder von vorne an: schaltet auf mittlere/hohe Hitze und legt die ersten Scheiben nochmal für 1 - 2 min ins Fett, damit der äußere Tofu noch etwas knuspriger wird. Achtet aber darauf, dass er nicht braun wird, sondern weiter eine gelbliche Farbe behält.

5. Dieser Schritt scheint optional zu sein. Der Tofu sollte jedenfalls nicht mehr so hart und knusprig sein um damit weiterzuarbeiten, deshalb macht folgendes: wickelt die Scheiben in Klarsichtfolie ein und erhitzt sie bei 600 Watt, bis sich in der Folie Wasserdampf bildet (1/2 - 1 min).

6. Wenn ihr sie rausgeholt und ausgepackt habt, schneidet sie in der Hälfte durch - das ist die Originalgröße und so passen sie auch sehr hübsch in eine Bento-Box (: Jetzt müsst ihr sie in der Mitte aufschneiden, damit eine Tasche entsteht - schön vorsichtig sein und aufpassen, dass ihr nicht durchschneidet! Ritzt die Seite am Besten erst ein wenig an, bevor ihr mit dem Messer hineinfahrt, und achtet daraus, auch in die Ecken zu gehen. In so eine kleine Tasche passt dann doch recht viel hinein ^_-

7. Um die Aburaage vom restlichen Öl zu befreien, legt ihr sie in ein Sieb und gießt mehrmals heißes Wasser darüber, damit sie weicher werden. Dann werden sie noch einmal mit kaltem Wasser abgeschreckt und ihr solltet sie etwas ausdrücken, damit sie trocken werden. Bis hier hin habe ich übrigens um die 2 h gebraucht, was auch an dem Scheitern liegen könnte. Weiter kam ich nämlich nicht ^-^"


Eine einzige Tasche sah annähernd so aus, wie sie sollte, war schlussendlich allerdings zu dick und nicht richtig durch. Die anderen jedoch...

....waren zu durch =_=


Jetzt geht es ans Befüllen, sprich, aus den Aburaage Inarizushi zu machen ^-^
Da ich das jedoch nicht machen konnte (und der Post schon lang genug ist ^-^"), empfehle ich euch hier mal die Weiterführung vom Bento-Lunch-Blog hier. Token hat Ahnung, und bei ihr hat auch alles hingehauen :D Im Endeffekt müsst ihr nur noch die Marinade und den Reis machen, und das ganze dann Befüllen.

Mein Fazit: Sieht zwar lecker aus und schmeckt bestimmt auch, wenn man's hinbekommt, allerdings sollte man vorher schon mal mit Tofu gearbeitet haben, und gerade das Aufschneiden erfordert etwas Übung. Für Anfänger (wie mich, hehe ^-^"""") ist es nicht so wirklich was. Solltet ihr es jedoch probieren (es gibt immerhin für alles ein erstes Mal!) wünsche ich euch viel Glück.
Schreibt mir doch dann, wie's bei euch geworden ist! :3

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