Wie versprochen kommt heute die Auswertung der Gyoza ^__^
Man kann es ja nicht wirklich als eigenes Rezept ausgeben, denn ich habe es ja nur ausprobiert. Das Original-Rezept kommt von "
Bento Mania", auch wenn ich ein paar Sachen variiert habe. Hat allerdings nichts mit eigenem Geschmack und dem ganzen zu tun, sondern damit, das ich einiges einfach nicht da hatte ^__^" Und ich hatte es mir ja einfacher gemacht, da ich durch den Gyoza-Maker ja die Faltarbeit nicht hatte ^_~
Ihr Rezept war auf 30 Gyoza ausgelegt. Ich habe 26 Stück gemacht, hatte dann aber noch ziemlich viel Teig übrig, während die Füllung alle war. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich etwas mehr Mehl für den Teig und zu wenig Zutaten für die Füllung benutzt hab.
Für den Teig braucht man jedenfalls:
230g Weizenmehl (Typ 550 eigentlich, aber wir hatten 405 oder so, damit ging's auch.)
150ml Wasser
eine Prise Salz und zusätzliches Mehl zum ausrollen
Der Teig sollte am Ende glatt sein und
nicht kleben. Da meiner allerdings
ziemlich geklebt hatte, musste ich noch einiges an Mehl ranhauen.
Wenn ihr den Teig fertig habt, deckt ihn ab und lasst ihn 30 Minuten ruhen.
Währenddessen könnt ihr die Fleischfüllung machen.
Für die braucht ihr:
120g Schweine-Hack
(60g Weißkohl, fein gehackt)
1/2 kleine Zwiebel, fein gehackt
2 Stangen Frühlingszwiebel, gehackt (Bei uns hat eine schon gereicht, ansonsten wäre es zu viel geworden. Aber wir haben ja auch einiges weggelassen.)
(1 TL Ingwer, gerieben)
je 1 EL Speisestärke(, Sherry)
je 1/2 EL Sojasauce, Sesamöl
je eine Prise Salz(, Zucker) und Pfeffer
Das, was in Klammern steht, habe ich weggelassen. Schön blöd, wenn man Samstag noch einkaufen war und sich gedacht hatte: "Ich merk mir das, ich brauch keinen Zettel." und dann die Hälfte vergessen hat. Aber na ja, passiert. (*hust* Wären wir in Japan, hätte ich heute auch noch mal schnell gehen können, da haben nämlich die Geschäfte auch Sonntags auf. *hust*)
Die Zutaten müssen gut vermengt werden.
Wenn der Teig fertig ist, teilt ihr ihn in ungefähr 30 Bällchen und rollt sie auf ca. 8 cm aus.
Gebt ungefähr einen EL Füllung in die Mitte. Eine Faltanleitung findet ihr auf dem Blog, den ich oben angegeben habe, aber ich muss zugeben, dass ich das nicht ganz begriffen habe, deshalb bin ich froh, dass mir diese kleine Gerätschaft hier hilft ^__^
Wenn ihr sie gefaltet habt, bratet ihr sie bei mittlerer Hitze auf der Unterseite an, so dass sie schön braun werden. Vergesst nicht das Öl! (Nicht, dass mir das mal passiert ist, neeeeein... ^__^")
Gießt dann 50ml Wasser hinzu, legt schnell den Deckel drauf und wartet dann, bis das Wasser verdampft ist (ca. 5 Minuten). Dann den Deckel abnehmen und noch ein bisschen braten, bis die Unterseite schön knusprig ist.
Bei mir waren sie dann allerdings immer noch nicht ganz durch, aber an der Unterseite schon fast etwas ZU angebraten, deshalb habe ich einige nochmal kurz auf die Seite gelegt, das hat geholfen.
So sahen sie dann fertig aus:
Fazit: Auch, wenn ich einiges an Zutaten wegglassen musste, hat es wirklich lecker geschmeckt, sowohl warm als auch kalt. Die, die ich gemacht hatte, haben wir gleich zum Abendessen fast aufgegessen. Die übrig gebliebenen 5 nehme ich morgen mit zur Schule ^__^
Probiert es aus, es lohnt sich auf jeden Fall!